Barrierefreies Bad planen

Tipps rund um die Barrierefreiheit im Badezimmer

Schwellenlos, bodengleich und ebenerdig

Das Vermeiden von Stolperfallen ist nur ein kleiner Teil der barrierefreien Badplanung. Stufen, Türschwellen, aber auch dicke Teppiche können genauso zu einer Gefahr werden wie rutschige Böden.

Viele ersetzen daher auch ihre Badewanne durch eine barrierefreie Dusche. Dank den TWINLINE Duschbadewannen mit Türeinstieg ist dies aber nicht zwingend notwendig. Sie können barrierearm montiert werden, indem sie im Boden teilversenkt werden. Damit erreicht man einen ebenerdigen Einstieg und muss nicht auf das gesunde Vollbad verzichtet werden.

Bei Bedarf einer Aufstehhilfe, ist die ARTLIFT Duschbadewanne mit fest integriertem Komfort-Hebesitz die richtige Wahl.

ebenerdiger Einstieg in die Badewanne mit Tür | © Artweger GmbH. & Co. KG

Auch die TWINLINE 1 mit XXL-Duschbereich kann in den Boden versenkt werden, um einen ebenerdigen Einstieg zu gewährleisten.

Die TWINLINE 2 Duschbadewanne ist optimal für Teilrenovierungen geeignet, da sie genau so groß ist, wie herkömmliche Badewannen.

Die ARTLIFT Duschbadewanne mit Hebesitz erleichtert das Hinsetzen und Aufstehen beim Vollbad.

Höhe und Höhenverstellbarkeit

Unterfahrbare Waschtische laden zum Sitzen ein. Höhenverstellbare Waschtische und WC's sind dann noch das Tüpfelchen auf dem i.

Wichtig: Montieren Sie den Spiegel nicht zu hoch und achten Sie auch bei Regalen und Möbeln darauf, dass sie möglichst auch im Sitzen nutzbar sind. Das freut nicht nur die Kleinsten im Haus.

Beleuchtung und Badmöbel

Ein wichtiger Teil der Badplanung ist die Beleuchtung – nicht nur ein ausreichendes Licht von der Decke, sondern auch seitliche Wandstrahler die den Bodenbereich ausleuchten, helfen Unfälle zu vermeiden. Es soll hell genug sein, um vorhandene Kontraste wahrnehmen zu können: Richtwert sind 300 Lux Beleuchtungsstärke.

Achten Sie bei der Wahl Ihrer Badmöbel auch auf scharfe Ecken und Kanten. Abgerundete Formen sind nicht nur praktisch sondern auch sehr elegant.

Farbkontraste

Wenn die Sehstärke nachlässt, sind kontrastreiche Farbgestaltung und die spezielle farbliche Betonung der Produkte im Bad eine zuverlässliche Hilfe.​

LIFELINE Mobil ist in den Sicherheitsfarben blau, gelb und rot erhältlich.

barrierefreie LIFELINE MOBIL Dusche in der Signalfarbe blau | © Artweger GmbH. & Co. KG

Checkliste für ein barrierefreies Bad

  • ausreichende Türbreite für einen leichteren Zugang ins Bad (mind. 80 cm) sicherstellen
  • Badezimmertür lässt sich nach außen öffnen
  • auf einen rutschhemmenden Bodenbelag achten
  • Bewegungsraum mit einem Durchmesser von 150 cm (für Rollstuhlfahrer oder Rollator-Benutzer)
  • schwellenlose Dusche mit Klappsitz einbauen
  • Badewannenlösung mit Tür für ein komfortables Ein- und Aussteigen
  • unterfahrbaren Waschtisch montieren und auf Kniefreiheit achten
  • Hocker in der Nähe des Waschbeckens platzieren
  • Berührungslose Armatur oder Einhandmischarmatur mit langem Hebel wählen
  • optimale Positionierung des Spiegels beachten (auch im Sitzen benutzbar)
  • eine Toilette mit einer Sitzhöhe von 46 bis 48 cm oder ein höhenverstellbares WC-System wählen
  • Stabile Wandkonstruktion, um bei Bedarf Haltegriffe montieren zu können
  • auf feuchtraumgeeignete Beleuchtung mit mind. 300 Lux achten